Wie erkenne ich, ob bei einem Säugling, Klein- oder Vorschulkind eine Traumatisierung vorliegt?
Belastende Erfahrungen im Säuglings-, Klein- und Vorschulalter können sehr unterschiedlich sein. Dazu gehören beispielsweise eine schwierige Geburt, medizinische Eingriffe oder Unfälle.
Ob und wie sich eine Traumatisierung zeigt, ist vom Alter und der individuellen Verarbeitung des Kindes abhängig. Bei Säuglingen können übermässiges Weinen, Erstarren nach einer belastenden Situation oder starke Angstreaktionen in der Nähe von Orten oder Situationen, die an das belastende Ereignis erinnern, Hinweise auf eine Traumatisierung sein.
Bei Klein- und Vorschulkindern können zusätzlich Schlafstörungen und Albträume, deutliche Veränderungen im Verhalten oder Gefühlsleben nach dem belastenden Ereignis sowie erneutes Einnässen, obwohl das Kind bereits trocken war, auf eine Traumatisierung hindeuten.
Zeigt ein Kind solche Anzeichen, kann eine frühzeitige Traumabehandlung sinnvoll sein.
Die I.B.T-Methode
Die I.B.T.-Methode ermöglicht eine wirksame psychotherapeutische Behandlung von Traumatisierungen im Säuglings- und Kleinkindalter. Das Besondere an dieser Methode ist, dass die Eltern eng in die Behandlung einbezogen werden und dadurch belastende Erlebnisse behandelt werden können, bevor ein Kind sprechen gelernt hat.
Im folgenden Video erklärt die Gründerin der I.B.T.-Methode, Katrin Boger, wie sie die Methode entwickelt hat und wie eine Behandlung abläuft. Ausserdem erfahren Sie, für welche Kinder die I.B.T.-Methode geeignet ist und wie sie Familien auf dem Weg der Verarbeitung und Heilung unterstützen kann.
Quelle: YouTube. Beim Abspielen werden Daten an YouTube übertragen.
Jetzt Erstgespräch anfragen
Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Kind Unterstützung braucht? Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen und begleite Sie gerne.
Kontakt aufnehmen